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Denkmal der Gefallenen im 1. Weltkrieg, Sayda

 

Das Ehrenmal für die Gefallenen im 1.Weltkrieg, 1914 - 1918, wurde mittels Spenden Saydaer Bürger erstellt. Die Skulptur fertigte ein Dresdner Bildhauer.

 

Als ersten Standort legte die Bürgerschaft und die Kirchgemeinde das Brauttor der Saydaer Kirche fest. Dadurch sollte daran erinnert werden, dass viele junge Männer, Bräutigame, gestorben waren. Im November 1922 fand die Einweihung des Ehrenmales statt.

 

Nachdem es lange Zeit ein unbeachtetes Dasein fristete, erfolgte im Jahre 1998 eine Restaurierung. Im Mai 1998 konnte es der Öffentlichkeit wieder übergeben werden.

 

Denkmal für Kriegsopfer

Als im Jahr 2009 die Sanierung und Restaurierung der Saydaer Kirche begann, war klar, dass das europaweit einzigartige Brauttor wieder hergestellt werden musste. Dies brachte mit sich, dass das Ehrenmal ausgebaut werden und ein neuer Standort sowie ein neues Projekt gesucht werden musste. Eine ganze Reihe am Freiwilligen arbeitete an den Ideen mit.

 

 

Der neue Standort sollte die Parkanlage "Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt sowie von Diktaturen und Vertreibung" werden. Diese befindet sich am ehemaligen Bahnhof von Sayda. Für das Projekt gab es mehrere Studien. Am Ende setzte sich die Idee durch, dass Brauttor nachzuempfinden und somit einen Torbogen zu errichten, in den die Skulptur eingebaut wird.

 

Die Wiedererrichtung wurde durch Zuschüsse der Kirchgemeinde, Spenden und viele freiwillige Stunden Saydaer Bürger und Firmen möglich. Zum Volkstrauertag 2012 konnte es zum Gedenken der Opfer wieder an die Öffentlichkeit übergeben werden.