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Kleine Rundwanderung Mortelgrund (10 km)

Markierung: gelb - grün

 

Unsere Wanderung beginnt am Heimatmuseum „Hospital zu St. Johannis“, Dresdner Straße 78, geht auf der Niederseiffenbacher Straße in Richtung Heidersdorf vorbei an der Tankstelle und führt über den Mühlholzweg zum Altsächsischen Gasthof Kleines Vorwerk, einer beliebten Ausflugsgaststätte mit altsächsischem Flair, die Übernachtungsmöglichkeiten, Sauna usw. bietet. Wir wandern weiter bis zum Flächennaturdenkmal und Naturschutzgebiet „Schwemmteiche“, biegen dann rechts ab auf den Ernst-Arnold-Weg (benannt nach einem früheren Oberförster) und laufen bis zum Fischteich. Wenn wir die Mortelmühle sehen wollen, erlauben wir uns einen kurzen Abstecher nach rechts.

Dann überqueren wir die Landstraße Sayda – Heidersdorf und laufen direkt auf die Jugendherberge zu. Neben familienfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten und einem weitläufigen Außengelände verfügt dieses Haus über eine moderne Mehrzweckhalle, die Platz für etwa 130 Personen bietet. Wir gehen vor der Jugendherberge vorbei und steigen dann rechts den Weg bergauf zur Kohlsdorfschleife. Auf der Alten Mortelgrunder Straße begeben wir uns wieder in Richtung Sayda. An der Alten Heidersdorfer Straße angekommen, biegen wir rechts ab und laufen bis zur Kreuzung Bundesstraße. Dort halten wir uns rechts und haben nach wenigen Minuten wieder unseren Ausgangspunkt, das alte Heimatmuseum, erreicht.

 

Geschichtliches:

Die Mortelmühle war im Mittelalter eine Getreidemühle im Besitz der Herrschaft von Schönberg. 1774 verkaufte Adam Rudolph von Schönberg auf Purschenstein die inzwischen zweigängige Mortelmühle samt zugehöriger eingängiger St.-Nicklas-Mühle an Johann Christian Eilenberger. 1875 wurde für die Mortelmühle eine Schankkonzession ausgestellt. Bis in die 80er Jahre berherbergte sie eine beliebte Ausflugsgaststätte.

Die Maschine ist ein Gehöft. Ihr Name ist von einer Bergbaumaschine, die einen Schacht in die Erde trieb, abgeleitet. Von diesem Schacht aus wurde die sogenannte Rösche (unterirdischer Wassergraben) einerseits bis zum Dittmannsdorfer Teich und andererseits bis nach Mortelgrund getrieben. Diese Maschine stellte die Frischluftzufuhr (Bewetterung) der Rösche, die nach Mortelgrund führt, sicher und diente zur Förderung des Gesteins des Röschenvortriebs. Gebaut wurde die Rösche von 1827 bis 1853 und hat eine Länge von 3.054 m. Sie ist die längste Rösche in der oberen Wasserversorgung. Die Rösche, die von dem Mortelgrund in Richtung Dittersbach verläuft, ist die sogenannte Dittersbacher Rösche (gebaut von 1846 bis 1857) und ist 1.563 m lang. Später befand sich auf dem Gelände der "Maschine" bis etwa 1945 eine kleine Gastwirtschaft, die mehr oder weniger nur ein Ausschank für müde Wandersleute war. In der jüngeren Vergangenheit (von 1945 bis ca. Mitte der sechziger Jahre) wurde dieses Gebäude durch die Kirche unterhalten, welche auch die angrenzenden Ländereien bewirtschaftete.

 

Mortelmühle historisch

Mortelmühle/ historische Aufnahme