Montetiffi
... auf einem Felsblock gelegen, der bis zum Bach Uso hinabführt, ist das Dorf durch einen im Felsen ausgehöhlerten Weg mit dem Wasserlauf verbunden. Entlang des Weges kann man seltene Schönheiten bewundern, wie hundertjährige Bäume, geschützte Essenzen, kleine Quellen, Wasserfälle, Teiche und die sogenannten "marmitte dei giganti" (Riesenkessel).
Sehenswert ist auch die Ruine einer alten Mühle, sowie die romanische Rundbogenbrücke, eine alte Verbindungsstelle zwischen den Hochgebieten der Romagne und dem Montefeltro. Ein echtes Schmuckstück romanischer Kunst ist die im XI.Jahrhundert aus Gerbsteinen erbaute Benedektinerabteikirche. In ihr befindet sich heute das Museum "Agostino Venanzio Reali - Kunst und Poesie", in welchem über hundert Kunstwerke mit religiösen Themen gezeigt werden. Die jahrhundertelage Herstellung von Backformen für die Piadina hat dem Ort zu seinem Ruf als Dorf der Backformen und Backformenhersteller verholfen.
Montegelli
... ist hauptsächlich als das Dorf der Düfte und Geschmäcker bekannt. Im Frühjahr blühen hier Felder auf denen Arzneikräuter wachsen, welche für die Heilpflanzenverarbeitung angebaut werden. Im Herbst kann man typische Produkte der Bauerntradition erwerben: den Savor - eine süße Marmelade aus einer langen Verarbeitung aus Traubenmost, Äpfeln, Quitten, Birnen und Trockenobst, den Mastlaz - ein Frühwein reich an Zucker, den Saba - ein sehr süßer und dicht gekochter Weinmost sowie Marmeladen aus Holunder, Feigen und Tomaten.
In Montegelli kann man auch die romanische elegante Pfarrei von S.Stefano in Murulo, in welcher sich interessante Kunstwerke befinden, bewundern.