Stadt Sayda

staatlich anerkannter Erholungsort

Städtepartnerschaft zu Sogliano al Rubicone

Willkommen 

... im Natur-Eden der Stille und des Friedens. So könnte die Inschrift des Ortschildes dieser winzigen Gemeinde lauten. Kaum mehr als 2.000 Bewohner sind über ein Gebiet verstreut, das so groß ist wie die Gemeinde Rimini.

Blickt man von dem Berg, auf welchem Sogliano liegt, herab, sieht man rundum grüne Hügel und schroffe Faltenberge. Durch das friedliche Dörfchen führen kleine Gassen im Schatten antiker Palazzi und Säulengänge bergauf und bergab. Innerhalb der Ortschaft entstand ein "dichterischer Pfad", welcher dem Dichter Giovanni Pascoli gewidmet ist. Wer durch diesen Park wandert, hat genügend Gelegenheit, das Gebiet Soglianos und seine Tradition kennenzulernen sowie die für den Ort typische intensive Verknüpfung zwischen Natur, Poesie und Geschichte zu genießen.

Zwischen Sayda und Sogliano al Rubicone liegen 750 Kilometer Luftlinie.

  

Touristische Ziele

Das Zentrum der Gemeinde ist durch den Park Pascolis erreichbar.

Auf der Piazza Garibaldi thront der Kulturpalast, welcher drei dauernde Ausstellungen bietet:
Die Veggianis-Sammlung, die Armkunstsammlung und das Museum der Linea Christa.

In der Via G. Pascoli befindet sich das Augustinerinnenkloster, welches 1824 von Don Paolo Mariani gegründet wurde. Auf der nahen Piazza della Repubblica steht des Rathaus, der Sitz der Gemeinde. Hier wird ein altes Marmorwappen mit dem Löwen von San Marco aufbewahrt, welches Ramberto Malatesta zu Beginn des XVI. Jahrhunderts anfertigen ließ.

Gleich neben dem Gemeindetheater "Elisabetta Turroni", das 1997 nach einer gründlichen Sanierung eröffnet wurde, kann man die 1679 erbaute Kirche des Suffragio bewundern. In der Kirche befinden sich wertvolle Gemälde, unter anderem ein Ölbild mit der heiligen Familie aus dem XVIII. Jahrhundert. Die Geschichte de angeschlossenen Stadtturms reicht bis in des Jahr 1867 zurück.

Besuchenswert sind aber auch die Kirche des Heiligen Märtyrers Lorenzo und das Oratorium der Barmherzigkeit mit einigen kunstvollen Fresken und Gemälden.

Auf der Piazza G. Matteotti kann man die Fassade des ehemaligen Bündelhauses mit dem typischen faschistischen Architekturstil bewundern. Es wurde 1941 vom Architekt Luigi Giordani zur Verwendung durch Mussolini geplant. Auf demselben Platz befindet sich der 2003 eingeweihte Schmetterlingsbrunnen.

Man kann das gesamte Gemeindegebiet, dank der Schmetterlings-Wander- und Mountainbikewege, die 2005 fertiggestellt wurden, sehr gut auch zu Fuß besichtigen.

Ihnen bleibt die Wahl überlassen, in welche Richtung Sie den Ort verlassen möchten, um ganz in die Natur einzutauchen.

Umgebung

 

Montetiffi

... auf einem Felsblock gelegen, der bis zum Bach Uso hinabführt, ist das Dorf durch einen im Felsen ausgehöhlerten Weg mit dem Wasserlauf verbunden.

Entlang des Weges kann man seltene Schönheiten bewundern, wie hundertjährige Bäume, geschützte Essenzen, kleine Quellen, Wasserfälle, Teiche und die sogenannten "marmitte dei giganti" (Riesenkessel).

Sehenswert ist auch die Ruine einer alten Mühle, sowie die romanische Rundbogenbrücke, eine alte Verbindungsstelle zwischen den Hochgebieten der Romagne und dem Montefeltro.

Ein echtes Schmuckstück romanischer Kunst ist die im XI.Jahrhundert aus Gerbsteinen erbaute Benedektinerabteikirche. In ihr befindet sich heute das Museum "Agostino Venanzio Reali - Kunst und Poesie", in welchem über hundert Kunstwerke mit religiösen Themen gezeigt werden.

Die jahrhundertelage Herstellung von Backformen für die Piadina hat dem Ort zu seinem Ruf als Dorf der Backformen und Backformenhersteller verholfen.

 

Montegelli

... ist hauptsächlich als das Dorf der Düfte und Geschmäcker bekannt.

Im Frühjahr blühen hier Felder auf denen Arzneikräuter wachsen, welche für die Heilpflanzenverarbeitung angebaut werden. Im Herbst kann man typische Produkte der Bauerntradition erwerben: den Savor - eine süße Marmelade aus einer langen Verarbeitung aus Traubenmost, Äpfeln, Quitten, Birnen und Trockenobst, den Mastlaz - ein Frühwein reich an Zucker, den Saba - ein sehr süßer und dicht gekochter Weinmost sowie Marmeladen aus Holunder, Feigen und Tomaten.
In Montegelli kann man auch die romanische elegante Pfarrei von S.Stefano in Murulo, in welcher sich interessante Kunstwerke befinden, bewundern.

Spezialitäten

In Sogliano kommt keiner umhin, den als Fürsten unter den Lokalspezialitäten gepriesenen Grubenkäse bzw. den "Formaggio di Fossa" zu kosten. Dieses einzigartige Produkt wird aus der Gärung in Tuffgruben gewonnen. Seit dem XV.Jahrhundert gehört es zur Bauerntradition des Ortes, den Käse einzugraben. Zahlreiche dieser "Fosse" (Gruben) sind für die Besucher geöffnet. Es lohnt sich, den Käse hier zu probieren und zu kaufen.

Feste und Events

Jedes Jahr gibt es in Sogliano al Rubicone und Umgebung zahlreiche Feste und kulturelle Höhepunkte wie:

  • Nationalwettbewerb für klassische Musik "Luigi Zanucolli" (Sogliano)   Mai - Juni
  • Sommer in Sogliano (Sogliano)   Juli - August
  • Spanferkelfest (Santa Maria Riopetra)   letztes Augustwochenende
  • Fest des heiligen Herzens Jesu (Montetiffi)   dritter Sonntag im September
  • Savor-Fest (Montegelli)   letztes Septemberwochenende
  • Messe von Formaggio di Fossa (Sogliano)   letzte zwei Novemberwochenenden und erstes Dezemberwochenende
Geografische Grundinformationen

Entfernung nach Rimini: 33 km
Höhenlage über dem Meer: 375 Meter
Emilia Romagna

 

Demographische Daten

Gesamtbevölkerung 2868
Stadtteile Bagnolo, Ginestreto, Massamanente, Montegelli, Montepetra, Montetiffi, Pietra dell'Uso, Rontagnano, Santa Maria Riopetra, San Paolo all' Uso, Savignano, Vignola  

weitere Informationen zu Sogliano al Rubicone

http://www.comune.sogliano.fc.it/
Wikipedia-Eintrag

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