Stadt Sayda

staatlich anerkannter Erholungsort

Feuerwehrmuseum Sayda

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Sayda wurde am 24. Mai 1998 das Feuerwehrmuseum im alten Spritzenhaus eröffnet. Dem Besucher zeigt sich auf engstem Raum eine beachtliche Sammlung von Ausrüstungsgegenständen aus den verschiedensten Epochen der Feuerwehrgeschichte.

Zu sehen sind zahlreiche historische Feuerwehrgeräte, wie die erste Motorspritze von 1926, alte Schläuche, Strahlrohre, Feuerlöscher, Helme, Uniformen und vieles mehr. Das älteste Ausstellungsstück ist die Handdruckspritze der Saydaer Wehr aus deren Gründungsjahr 1873.


Führungen nach Voranmeldung
über das Fremdenverkehrsamt Sayda, Tel.: 037365/97222
oder über Arnd Philipp 037365/1404

Museen und Kulturdenkmäler der Bergstadt Sayda

Obwohl Sayda zu den kleinsten Städten Deutschlands zählt, gibt es hier doch eine bemerkenswerte Anzahl von Museen und Kulturdenkmäler die sehenswert und zum Teil sogar einmalig in Europa sind. So kann man im Saydaer Heimatmuseum nicht nur vieles sehen, man darf auch alle Exponate anfassen. Die alte Röhrenbohrerei im Ortsteil Friedebach, die historische Fischhalterei im Mortelgrund, die Mittelmühle (eine alte Ölmühle) in Friedebach, der Dorfchemnitzer Eisenhammer, ... sind alles lohnende Ausflugsziele.

Museen

Das Gebäude, in dem sich das Museum seit 1993 befindet, wurde im Jahr 1508 errichtet und gehört damit zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden der Stadt. Das Hospital wurde 1476 von Bernhard von Schönberg mit einer größeren Summe aus seinem Nachlass gestiftet. In seinen Mauern fanden bis 1945 kranke, arme und hilfsbedürftige Menschen Unterkunft und Verpflegung. Nach 1945 wurde es als Wohnhaus genutzt, doch ab 1980 war ein Wohnen nicht mehr möglich. Seit 1993 ist im "Hospital zu St. Johannis", im Volksmund "Spittel" genannt, ein Heimatmuseum untergebracht, das über die Art und Lebensweise unserer Vorfahren im Erzgebirge erzählt. Man kann nahezu 5000 Gegenstände betrachten und anfassen. Die Ältesten stammen aus dem 13. Jahrhundert und weisen die Entwicklung der Stadt Sayda nach. In den zur Verfügung stehenden 17 Räumlichkeiten wird vor allem die Arbeits- und Lebensweise der Menschen im Erzgebirge dokumentiert. Ein Besuch im "Spittel" sollte bei keinem Besuch der Bergstadt Sayda versäumt werden.

Das Gebäude, das Ihnen, gleich aus welcher Richtung Sie kommen, immer auffallen wird, ist die im Jahre 1391 erbaute Hallenkirche "Zu unserer lieben Frauen". Nachdem beim letzten Opens external link in new windowStadtbrand ein Teil des Bauwerkes den Flammen zum Opfer fiel, erfolgte 1892 eine Erneuerung. Das Innere wird zu Gottesdiensten und anderen Anlässen vom Klang einer Jeheber-Orgel (nach dem Erbauer Carl-Gottlieb Jeheber benannt) erfüllt. Das Bauwerk ist mit seinem 62m hohen Turm nach dem Freiberger Dom die größte spätgotische Hallenkirche im Kreis Freiberg. Auf Anfrage im Pfarramt, Tel: (037365) 1227 besteht jederzeit die Möglichkeit der Besichtigung.

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Sayda wurde am 24. Mai 1998 das Feuerwehrmuseum im alten Spritzenhaus eröffnet. Dem Besucher zeigt sich auf engstem Raum eine beachtliche Sammlung von Ausrüstungsgegenständen aus den verschiedensten Epochen der Feuerwehrgeschichte.

Zu sehen sind zahlreiche historische Feuerwehrgeräte, wie die erste Motorspritze von 1926, alte Schläuche, Strahlrohre, Feuerlöscher, Helme, Uniformen und vieles mehr. Das älteste Ausstellungsstück ist die Handdruckspritze der Saydaer Wehr aus deren Gründungsjahr 1873.


Führungen nach Voranmeldung
über das Fremdenverkehrsamt Sayda, Tel.: 037365/97222
oder über Arnd Philipp 037365/1404

Das Straßenbaumaschinenmuseum befindet sich auf dem Firmengelände der Firma Andreas Adam, Straßen-, Tief- und Ingenieurbau Sayda.

Anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums wurde am 5. Juni 1998 zum ersten Mal die firmeneigene, komplett rekonstruierte Dampfwalze, Baujahr 1925, in Betrieb genommen.
Je nach Walzenraddicke beträgt das Gewicht dieser Dampfwalze ca. 12 - 15 Tonnen. In 3000 Stunden wurde sie in den jetzigen Zustand hergestellt; sie ist TÜV-zugelassen und einmalig in Sachsen. Alle Teile sind noch original. Außerdem ist auch eine kleinere Walze zu besichtigen. Diese 1-Zylinder-Dieselwalze ist ebenfalls voll funktionsfähig und wurde als Gehsteigwalze eingesetzt.

Die Firma Adam zeigt in ihrem Baumaschinenmuseum aber auch handwerkliche Dinge des Straßenbaues: verschiedene Pflasterungen und Bordsteine, aus Pflastersteinen gestaltete Innungszeichen der Straßenbauer. Der ausgestellte Wasserwagen der Fa. Hentschel aus Werdau ist genietet und nicht geschweißt; er diente als Wasserreserve für die Dampfmaschine und zum Einschwemmen eines Sand- Wassergemisches in Schotterwege. Ein Wohnwagen, zwischen 1920 und 1930 gebaut, besteht als Schlaf- und Wohnwagen einerseits und Transportwagen für Brennmaterial anderseits.

Das Museum ist nach vorheriger telefonischer Anmeldung zu besichtigen:

Tel.: 037365/1278
Anschrift: Dresdner Str. 77, 09619 Sayda

www.andreas-adam-gmbh.de

Am Talhang, in der Mitte von Friedebach gelegen findet der Besucher diese ehemalige Getreide- und Ölmühle. Besichtigt werden können ein Leinschrotofen, eine Stempelpresse, ein großes Wasserrad und eine Daumenwelle mit sechs Stampfpaaren aus der Zeit vor 1958. Denn bis dahin wurde noch in der Mühle gearbeitet. Am 19.05.1997 (Pfingstmontag) erfolgte anlässlich des deutschen Mühlentages die feierliche Einweihung des heutigen Landwirtschafts- und Mühlenmuseums.
Nach seinem jetzigen Besitzer, Wilfried Kaltofen, wird die Mittelmühle inzwischen Kaltofenmühle genannt.

Um die Herstellung des im Erzgebirge bekannten Leinöls hautnah zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch. Zur Vorführung der Leinölproduktion wird jedoch um telefonische Voranmeldung (Tel.: 037365-1352) gebeten.

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag: 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Anschrift:
Kaltofenmühle - Mittelmühle
Freiberger Straße 8
09619 Sayda / Stadtteil Friedebach

Im einzigartigen Museum Cäm3, benannt nach der Straße, in der die Indoor Eventhalle errichtet wurde, finden Sie auf 800 m² allerlei Wissenswertes über Skisport, Technik und Historie.

Sehen Sie die Entwicklung der Motorschlitten und bestaunen einen der ältesten Motorschlitten der Welt. Betrachten Sie die großartigen Pistenbullys.

Erleben Sie wetterunabhängig z.B. Biathlon mit Sprint und Zielschießen und dabei Spaß Charakter.An weiteren Stationen testen Sie Ihre Fähigkeiten z.B. Spiegelschrift oder an der Simulation eines Pistenbully Schildes. (Weitere Stationen folgen)

Die Lösungen für unser Quiz finden Sie ürbigens nur hier im Museum.

Skisport: Gab es in Sayda eine Skiproduktion?

Technik: Wussten Sie schon, wie eine Schneekanone funktioniert?

Historie: Bestaunen Sie einen der ältesten Motorschlitten der Welt.

Für Events und Incentives haben wir hier die perfekte Location.

Führungen nach Voranmeldung unter Tel. 037365 – 7388
09619 Sayda,
Cämmerswalder Straße 3

Weitere Informationen finden Sie unter www.snowland-walther.de

Schaut man aus der Ferne auf die Bergstadt Sayda, erkennt man außer dem Kirchturm auch den über 100 Jahre alten Wasserturm, wenn auch etwas hinter Bäumen versteckt. Man sieht den Wasserturm an der höchsten Stelle unserer Stadt. Dieses technische Denkmal und Wahrzeichen der Stadt präsentiert sich nach umfangreicher Sanierung wieder in seiner ganzen Kompaktheit. Der 25 Meter hohe Wasserturm wurde in den Jahren 1893/94 von Baumeister J. Neubert aus Friedebach erbaut. Nach der Einweihung am 08.10.1894 wurden die Wassertröge (eine besondere Zierde der Stadt) überflüssig. Das Wasser wurde aus den Fleckenwiesen bis zum Wasserturm gepumpt und konnte von dort verteilt werden. Durch die geografisch hohe Lage wurde so der natürliche Druck zur Verteilung genutzt. Der Wasserturm fasst 200.000 Liter Wasser. Heute besteht seine Funktion im wesentlichen als Puffer für die Wasserversorgung. Der Wasserturm ist nur von außen zu besichtigen, eine Öffnung für Besucher ist nicht möglich. Die letzte Öffnung für Besucher war im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Bergstadt Sayda.

Einmalig in Europa ist der Antrieb einer Röhrenbohrerei durch Wasserkraft. Im Jahre 1864 errichtete der Baumeister Neubert in Friedebach ein Röhrenbohrgebäude, in dem das Bohren von Wasserleitungen aus Holzstämmen mit einem unterschlächtigen Wasserradantrieb betrieben wurde. Der Wasserradantrieb wurde später durch einen Elektromotor ersetzt. Die Röhrenbohrerei ist immer noch funktionsfähig.

Schauvorführungen sind nach Voranmeldung (Tel. 037365-7308) möglich.

In Dorfchemnitz gibt es den über 500 Jahre alten Eisenhammer, ein mit Wasserkraft betriebenes historisches Hammerwerk, von denen in Sachsen nur drei weitere Anlagen funktionsfähig erhalten geblieben sind. Dieses technische Denkmal befindet sich im Tal des Chemnitzbaches, in dem noch im vergangenen Jahrhundert mehrere Betriebe mit Wasserkraft arbeiteten. 

 

Bei einem Besuch des Technischen Museums Eisenhammer können Sie die historischen Arbeitsweisen hautnah erleben. Neben dem Hammerwerk lohnt sich auch ein Blick in unsere Heimatstube und in die fast 100 Jahre alte Stuhlfabrik mit originalem Maschinenbestand und einer Dauerausstellung "Bergmännisches Geleucht".  Alle Objekte befinden sich auf dem Hammergelände.

Weitere Informationen über besondere Veranstaltungen, Öffnungszeiten, Anfahrtswege usw. finden Sie unter www.eisenhammer-dorfchemnitz.de

Straßenbaumaschinenmuseum Adam in Sayda

Das Straßenbaumaschinenmuseum befindet sich auf dem Firmengelände der Firma Andreas Adam, Straßen-, Tief- und Ingenieurbau Sayda.

Anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums wurde am 5. Juni 1998 zum ersten Mal die firmeneigene, komplett rekonstruierte Dampfwalze, Baujahr 1925, in Betrieb genommen.
Je nach Walzenraddicke beträgt das Gewicht dieser Dampfwalze ca. 12 - 15 Tonnen. In 3000 Stunden wurde sie in den jetzigen Zustand hergestellt; sie ist TÜV-zugelassen und einmalig in Sachsen. Alle Teile sind noch original. Außerdem ist auch eine kleinere Walze zu besichtigen. Diese 1-Zylinder-Dieselwalze ist ebenfalls voll funktionsfähig und wurde als Gehsteigwalze eingesetzt.

Die Firma Adam zeigt in ihrem Baumaschinenmuseum aber auch handwerkliche Dinge des Straßenbaues: verschiedene Pflasterungen und Bordsteine, aus Pflastersteinen gestaltete Innungszeichen der Straßenbauer. Der ausgestellte Wasserwagen der Fa. Hentschel aus Werdau ist genietet und nicht geschweißt; er diente als Wasserreserve für die Dampfmaschine und zum Einschwemmen eines Sand- Wassergemisches in Schotterwege. Ein Wohnwagen, zwischen 1920 und 1930 gebaut, besteht als Schlaf- und Wohnwagen einerseits und Transportwagen für Brennmaterial anderseits.

Das Museum ist nach vorheriger telefonischer Anmeldung zu besichtigen:

Tel.: 037365/1278
Anschrift: Dresdner Str. 77, 09619 Sayda

www.andreas-adam-gmbh.de