Stadt Sayda

staatlich anerkannter Erholungsort

Erzgebirgisches Heimatmuseum Sayda "Hospital zu St. Johannes"

Das Gebäude, in dem sich das Museum seit 1993 befindet, wurde im Jahr 1508 errichtet und gehört damit zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden der Stadt. Das Hospital wurde 1476 von Bernhard von Schönberg mit einer größeren Summe aus seinem Nachlass gestiftet. In seinen Mauern fanden bis 1945 kranke, arme und hilfsbedürftige Menschen Unterkunft und Verpflegung. Nach 1945 wurde es als Wohnhaus genutzt, doch ab 1980 war ein Wohnen nicht mehr möglich. Seit 1993 ist im "Hospital zu St. Johannis", im Volksmund "Spittel" genannt, ein Heimatmuseum untergebracht, das über die Art und Lebensweise unserer Vorfahren im Erzgebirge erzählt. Man kann nahezu 5000 Gegenstände betrachten und anfassen. Die Ältesten stammen aus dem 13. Jahrhundert und weisen die Entwicklung der Stadt Sayda nach. In den zur Verfügung stehenden 17 Räumlichkeiten wird vor allem die Arbeits- und Lebensweise der Menschen im Erzgebirge dokumentiert. Ein Besuch im "Spittel" sollte bei keinem Besuch der Bergstadt Sayda versäumt werden.

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