Stadt Sayda

staatlich anerkannter Erholungsort

Friedebach 550-650 müNN

 Zur Entstehung von Friedebach

 Waldhufendorf  

  •      1207 Fridbach  
  •      1438 Fredebac  
  •      1451 Friedebach    

 Namensursprung:

mhd. Vrid, fride = Einzäunung, Schutz, eingezäuntes, eingefriedigtes und so geschütztes Land am Bach, eingezäunter Bach zum Schutze des Fischwassers

  • 1207           König Ottkar von Böhmen bestätigt dem Kloster Ossegk 2 Hufen im 
                       Ort; die ersten Siedler aus Böhmen legen Friedebach im Saydaer 
                       Raum an
  • 30.09.1209 Der Erzbischof Daniel von Prag bestätigt dem Kloster Ossegk 1 Hufe in
                       Friedebach
  • 1409           Im Lehnbrief wird Caspar von Schönberg die Jagt auf Fluren, die ihm 
                       nicht gehören, verliehen
  • 15.05.1622 Ein furchtbares Gewitter mit Schloßenwetter geht über den Ort  
                       nieder, ein Haus und eine Scheune wird von den Wassermassen
                       weggerissen, 8 Menschen ertrinken in den Fluten
  • 1841           Der Bäckermeister Friedrich Albert Schubert aus Zwönitz  
                       erwirbt die  Mittelmühle und richtet eine Weißbäckerei ein
  • 1847           Der Friedebacher Orgelbauer Carl Gottlieb Jeheber beginnt mit 
                       dem Bau der Saydaer Orgel (Kostenangebot 3.000 Taler) ;
                       das Erbgericht geht in Konkurs, die Gemeinde erwirbt das Gut für 
                       3.100 Taler und das dazugehörige Häuslerhaus mit Garten für 3.000 
                       Taler; die Richtermühle wird abgetragen; Herr Rechenberger aus 
                       Sayda stellt den Antrag, auf dem Grundstück eine Flachsschwingerei 
                       zu errichten
  • 1912           Gemeinde wird Mitglied des Überlandstromverbandes Freiberg ; das 
                       Glöß'sche Gut wird durch Zwangsversteigerung Eigentum der 
                       Gemeinde; die Gemeinde schafft einen von Stellmacher Wenzel 
                       hergestellten Leichenwagen an
  • April/          Flugzeuge beschießen kurz vor Kriegsende noch Wohngebäude
    Mai 1945     Dadurch werden die Anwesen von Kurt Müller und Robert Kaltofen 
                       in Brand geschossen und brennen ab
  • 1945           Mehrere Friedebacher Bürger werden in Internierungslager 
                       gebracht, 3 von ihnen kehren nicht wieder zurück; weitere Bürger 
                       nehmen sich in den ersten Mai-Tagen selbst das Leben
  • 01.04.1958 Gründung der LPG "Frisch-Auf" im Gasthof Meyer mit 5 Betrieben  
                       und  insgesamt 66ha Land; Gründer waren: Alfred Braun, Kurt Braun, 
                       Albin Müller, Siegfried Naumann und Ella Walther, Vors. wurde Alfred 
                       Braun
  • 1977 -1984 Der obere Gasthof (Gottfried Meyer) wird verkauft und zu einer
                        modernen Ferieneinrichtung umgebaut, der Betrieb aus
                        Jänschwalde (ein Betrieb der Braunkohle) baut ein großes
                        Bettenhaus und eine moderne Schwimmhalle. 133 Ferienplätze
                        entstehen
  • 31.03.1992  Poststelle Friedebach schließt. Die Gemeinde wird als 
                        Landzustellbezirk eingerichtet (Zusteller mit Kfz). Die Zustellung 
                        erfolgt von der Poststelle Sayda aus
  • 1995           Neueröffnung der Firma Hänig Textil  ( Schließung 2007 ).
                       - Einweihung des Rad- und Wanderweges
  • 01.10.1996  Das Sägewerk Wenzel baut ein neues, modernes, leistungsstarkes 
                       Sägewerk am bisherigen Standort auf und feiert sein 100-jähriges
                       Jubiläum
  • 1999           Die alte Schule Friedebach wird zum Bürgerhaus umgebaut 
  • 2002           Friedebacher Blaskapelle feiert ihr 50- jähriges Bestehen
                       -125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Friedebach
                       - 50 Jahre DRK- Ortsgruppe Friedebach
                       - Einweihung der Teichfontaine
                       - 35 Jahre Vogelschießen in Friedebach
                       - Hochwasser im August fordert auch Schäden in Friedebach
                       - Freigabe der sanierten Freiberger Straße
  • 2004           Übergabe des rekonstruierten Feuerwehrgerätehauses in Friedebach
                       - Johannes Schulze wird für seine umfangreiche ehrenamtliche Arbeit
                         mit dem "Bundesdeutschen Verdienstkreuz am Band" ausgezeichnet
  • 2005           Das Teichfest in Friedebach findet zum 5. Mal statt
  • 2006           Wiedereröffnung des Waldhotels "Kreuztanne" mit neuem 
                       Betreiber
  • 2007           Friedebach begeht mit Sayda das 800- jährige Jubiläum                

     

 

      

Feuerwehrgerätehaus

Feuerwehrgerätehaus

Denkmal für Kriegsopfer 1914-1918

Denkmal für Kriegsopfer
1914-1918

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