Stadtkirche "Zu unserer lieben Frauen"

- Kirche "Zu unserer lieben Frauen"
- 1209 erste urkundliche Erwähnung - Die Mönche des
Klosters Ossegg erhalten vom
Prager Bischof Daniel das Recht,
einen Vikar in Sayda einzusetzen - 1391 Bau der Kirche "Zu unserer lieben Frauen" zu Sayda
- 1502 Bau des Kirchenschiffes als dreigeteilte Halle
- 1539 Einführung der Reformation in Sayda
- 1584 Ersterwähnung einer Orgel
- 1599 Stadtbrand vernichtet auch große Teile der
Kirche; u.a. den Turm und sechs Glocken - 1702 erneuter Stadtbrand zerstört abermals den
Kirchturm mit vier schönen Glocken - 1842 großer Stadtbrand richtet wiederum verheerende
Schäden an der Kirche an; der Turm stürzt in sich zusammen; der Friedhof
an der Kirche wird geschlossen - 1844 Weihe der neugegossenen Glocken am Karfreitag
- 1856 Weihe der neugebauten Jeheber-Orgel
- 1867 Umgestaltung des ehemaligen Friedhofes um die Kirche in eine Parkanlage
- 1892 große Innenerneuerung; Anschaffung eines neuen Altars, einer neuen
Kanzel und neuen Gestühls - 1917 Beschlagnahme der Bronze-Glocken
- 1920 Kirchgemeinde schafft zwei neue Glocken an
- 1921 Errichtung eines Denkmales zum Gedächtnis an die Gefallenen des
1.Weltkrieges am vorderen Seitentor
- 1942 Beschlagnahme und Abtransport zweier Glocken, diese konnten 1948
unversehrt aus dem Hamburger Glockenlager wieder abgeholt werden - 1947 Neueindeckung des Turmes
- 1969 Neuvergoldung der Turmkugel und des Turmkreuzes
- 1977 grundlegende Außeninstandsetzung und teilweise Innensanierung der
Kirche - 1988 Neuverglasung der drei großen Altarfenster und anschließende Restaurie-
rung aller anderen Seitenfenster - 2003 / 2004
- Erneuerung des Putzes im Sockelbereich und farbliche Gestaltung
- Altarraum wird farblich neu gestaltet
- Umbau eines Teils der Altarnischen in einen Raum für Kinder
- Südseite des Kirchendaches wird mit Hilfe von Fördermitteln erneuert
- Neugestaltung im barocken Stil und Öffnung des Brauttores
- Gesamte Elektrik wird modernisiert
- Anbringen der historischen Leuchter auf den Emporen
- 2005 Umgestaltung der Wege um die Kirche, weitere Teile des Daches werden
saniert. - 2006
- Trockenlegung der Außenmauern durch Freilegen der Gräben um die Kirche
und Einbringen einer speziellen Lehmschicht, anschließend Pflasterung - Restaurierung des Eingangsbereiches am Haupttor
- Beginn mit der Restaurierung des Glockenstuhls und der großen Glocke
- 2008
- im August erfolgte der Abtransport der mittleren und großen Glocke zur Reparatur
- Vorbereitung einer Förderung zur Fertigstellung der Kirchensanierung in Zusammenarbeit Kirche und Stadt
August/2008 - Die Glocken werden mit dem Kran vom Turm gehoben.
- 2009
- Baumaßnahmen an der Kirche werden genehmigt, Kirche und Stadt finanzieren gemeinsam mit Hilfe des Denkmalschutzprogramms den Erhalt des bedeutensten Bauwerks in Sayda und seiner Kleinode wie: Jeheber Orgel, zweites Brauttor, historische Wand- und Deckengestaltung und schönbergische Epithaphien
- am 28.06. wurde nach einem Umzug mit einem Gottesdienst die Ankunft der reparierten Glocken im Park an der Kirche gefeiert, Pfarrer Geisler hielt den Gottesdienst
- am 14.07. hob ein Kran die mittlere und die große Glocke wieder in die Glockenkammer des Kirchturmes, Prelat Wehner segnete die Arbeiten










