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Samstag, 19. Mai 2012

Der Schulhausbau wird gefördert durch

  • die Europäische Union und
  • den Freistaat Sachsen

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Mittelschule - Fördermittel für den Bau werden für 2010 vom Freistaat reserviert

Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann hatte zum Gespräch in die Mittelschule geladen

 

Auf Einladung von Veronika Bellmann MdB trafen sich in der Mittelschule Sayda der Staatssekretär Hansjörg König vom Sächsischen Kultusministerium, Jörg Höllmüller Abteilungsleiter Schulen im Landratsamt, die Landtagsabgeordneten Gernot Krasselt und Gottfried Teubner, sowie Schulleiter Wolfgang Beckert und Bürgermeister Volker Krönert um über den weiteren Weg der Mittelschule zu sprechen.

Zum Bestand der Schule gab es keine Zweifel mehr. Die Planung, Baubeantragung und die Prüfung der Antragsunterlagen ist von der Stadtverwaltung und dem Planungsbüro soweit vorangetrieben worden, dass der Staatssekretär König die Reservierung der Fördermittel verkünden konnte.

Die Baumaßnahmen machen die fehlenden Flucht- und Rettungswege, die fehlende Brandsicherheit, der energetische Zustand und der unzureichende Platz erforderlich. Wir Saydaer hatte uns über Jahre nicht beirren lassen und stets am Erhalt unserer Mittelschule festgehalten. Nicht zuletzt mit der Funktion für Schüler anderer Orte im mit Mittelschulen nicht eben mehr reich gesegneten oberen Teil des Landkreises Mittelsachsen und östlichen Teil des Landkreises Erzgebirge konnte Sayda im Kultusministerium überzeugen.

Frau Bellmann kommentierte die Reservierung mit „Ein sehr gutes Ergebnis und ein eindeutiges Signal, dass in Sayda etwas los geht für die Stärkung des ländlichen Raumes“.

In diesem Schuljahr lernen 292 Schüler in der Saydaer Mittelschule. Davon kommen 35 % der Schüler aus dem Erzgebirgskreis. Diese Tatsache wird auch vom neuen Landkreis Mittelsachsen getragen und dies soll bei der Unterstützung Berücksichtigung finden.

Der gesamte Bau ist mit ca. 6,8 Mill.€ geplant und 80 % davon sollen gefördert werden, Die Mittel kommen zum Teil aus Landes- und zum anderen Teil aus EU-Förderung. Die Überarbeitung der Planung war im Dezember 2008 begonnen worden, als wir einen zu knappen Ansatz festgestellt hatten. Im März stand dann die Summe fest, die parallel von der Oberfinanzdirektion auf die Auskömmlichkeit geprüft wurde.

Um die Arbeiten rechtzeitig beginnen zu können, müssen bereits im Herbst schon Vorbereitungen getroffen werden. In unserer Witterungslage ist die Bauzeit für den Rohbau begrenzt da zählt jeder Tag der früher begonnen werden kann.

Geplant ist mit dem Anbau an das vorhandene Schulgebäude und der neuen Turnhalle im nächsten Jahr zu beginnen. Im folgenden Jahr soll dann planmäßig der Altbau saniert werden.

In diesen Tagen laufen die Ausführungsplanungen, bei denen die Lehrer und die Stadtverwaltung zu den Planungen gehört werden. So wird die Planung für das Raumkonzept, das Außengelände und den Brandschutz extra beraten. Bis zum Beginn gibt es noch viel zu tun.

16.09.2009 13:09 Alter: 3 Jahre